#1

Maitressen

in Umgangsformen, Stil, Etikette 05.03.2016 00:33
von Baron Nahodyl • 29 Beiträge

Liebe Freunde,

wir sind uns unklar darüber, wie in früheren Zeiten (z. B. Barock) das Ansehen einer Maitresse war. Angenommen ein verheirateter Fürst hat eine Gräfin als Maitresse: Bedeutet das für die Familie der Gräfin ein Ehrverlust, weil so eine Beziehung ja weder religiös legitimiert ist, noch auch eine gute Zukunft verheißt? Auch wird man es der Familie vorwerfen und es werden Neider auftreten. Oder bringt die Nähe dieser Familie zum Fürsten einen Ehrgewinn?

Grüße
Baron Nahodyl

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#2

RE: Maitressen

in Umgangsformen, Stil, Etikette 06.03.2016 12:13
von Baronin Nahodyl • 14 Beiträge

Ich habe mal ein bißchen darüber gelesen. Eine Mätresse war in der Regel mit einem Mann aus niederem Adel verheiratet und kein allzu junges Mädchen mehr (selten unter 25). Sie galt erst dann als anerkannte Mätresse, wenn sie der Königin vorgestellt wurde. Als Günstling des Königs bedeutet das Amt der Mätresse für die Frau einen sozialen Aufstieg. Es galt also nicht als ehrlos, eine Mätresse des Königs zu sein, sondern im Gegenteil: Die Frau, ihr Ehemann und die Familie konnten ihr Ansehen dadurch verbessern.

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